Die diesjährige Cäcilienfeier der Stadtkapelle Bozen stand ganz im Zeichen der Wertschätzung und des Dankes. Gleich zu Beginn begrüßte Obmann Stefan Parschalk die zahlreich erschienenen Mitglieder, Freunde und Unterstützer der Kapelle. Besonders freute er sich über die Anwesenheit aller Ehrenmitglieder, die trotz ihres Rückzugs aus dem aktiven Musikleben weiterhin tatkräftig hinter dem Verein stehen.
Nach der Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr ging der Obmann gleich zur Ehrung der langjährigen und verdienten Mitglieder über. Mit sichtlicher Freude wurden Martin Selva und Ivan Marini (10 Jahre), Hannes Stuppner (15 Jahre), Martina Mondini (20 Jahre) und Norbert Stuppner (50 Jahre) für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihr verlässliches Engagement ausgezeichnet. Ihre konstante Mitarbeit und ihr Einsatz, sowohl musikalisch als auch organisatorisch, seien ein wesentlicher Baustein für den Erfolg der Kapelle, betonte der Obmann.
Besonders stolz zeigte sich die Stadtkapelle auch über den Nachwuchs. Den Jungmusikanten wurden offiziell die Leistungsabzeichen überreicht, die sie mit Fleiß und Disziplin erarbeitet hatten. Diese Auszeichnungen sollen nicht nur Anerkennung, sondern auch Motivation sein, den musikalischen Weg weiterzugehen und sich ständig weiterzuentwickeln.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Würdigung der besonders fleißigen Mitglieder, deren außerordentlicher Einsatz im Vereinsalltag hervorstechend ist. Der Obmann brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele Musikerinnen und Musiker weit über das Übliche hinaus zum Gelingen zahlreicher Veranstaltungen beitragen und damit den sozialen und musikalischen Zusammenhalt stärken.
Zum Abschluss der Feier richtete der Dekan das Wort an die Anwesenden. Er zitierte aus einem kürzlich erschienenen Zeitungsartikel, in dem betont wurde, dass „Musik Medizin ist“. In diesem Sinne ermutigte er die Stadtkapelle, weiterhin aktiv zu bleiben, Menschen zu verbinden und durch Musik Heilendes, Tröstendes und Freudvolles in die Gemeinschaft zu tragen. Die Botschaft blieb – passend zum Anlass – noch lange nach dem letzten Applaus im Raum spürbar.